Südfrankreich im Winter

Nach einer Zwangspause daheim ging es wieder weiter, und zwar durch Südfrankreich.

Das Ziel der dritten Etappe ist die Algarve in Portugal. Um dorthin zu gelangen beginnt die Reise im südlichsten Teil von Baden-Württemberg und führte durch das Elsass, die Alpen und Südfrankreich am Mittelmeer entlang.

A) Bad Krozingen

In der Nähe von Freiburg im Breisgau liegt Bad Krozingen. Dort gibt es einen Wohnmobil- und Wohnwagenstellplatz, welcher anscheinend zu einem Restaurant gehört. Dies war über die Weihnachtsfeiertage geschlossen. Tags darauf wurde noch getankt und der Reifendruck geprüft. Überraschend war, dass meine neuen Allwetterreifen viel zuwenig Luft hatten. Wenn sich die Reifen schon etwas Ausbeulen vom Gewicht des Campers, dann ist das kein gutes Zeichen. Aber nun geht die Reise sicher weiter.

B) Bourg-en-Bresse

Der Weg führt mich nun durch das bergige Elsass. Nördlich von Lyon in Frankreich befindet sich Bourg-en-Bresse. Am Kloster Brou ist ein Parkplatz für Campingfahrzeuge eingerichtet. Das Kloster selbst ist im gotischen Baustil aus dem 16. Jahrhundert. Besonders interessant fand ich das Dach und das Muster darauf, welches erst Nachts mit der Beleuchtung richtig schön zu sehen ist. Um das Kloster herrum waren verschiedene Skulpturen und ein Kräuter- und Gemüsegarten.

C) Serres

Weiter ging die Reise durch die Alpen. Der Bereich um Valensole ist für seine Lavendel Felder bekannt. Leider ist davon jetzt im Winter nicht viel zu sehen und zu riechen. Vielleicht komme ich da nochmal wann anders vorbei.

Nördlich davon liegt Serres, und wie gesagt jetzt im Winter, dann wird es richtig kalt. Morgens waren es -2 °C, draußen und auch drinnen im Camper Bus. Die Scheiben waren von beiden Seiten gefroren. Glücklicherweise habe ich eine Heizung, aber toll war’s nicht. Darum schnell weiter in den Süden.

D) Le Sambuc

In der Nähe von Arles bin ich nun. Das Wetter in Le Sambuc ist dahingegen richtig mild. Tagsüber um die 16 °C und nachts deutlich über Null. Es befindet sich hier der Regionale Naturpark Camargue. Viele Flächen sind abgesperrt und bieten für Vögel ideale Bedingungen.

Ganz in Ruhe könnte ich die Möven beim Essen beobachten. Zunächst kreisen sie in langen Bahnen in einem bestimmten Bereich und schauen unentwegt, schwimmend nach unten. Dann plötzlich, ohne ersichtliche Vorwarnung, springt die Möve fast einen halben Meter aus dem Wasser und taucht kopfüber wieder ein. Im besten Fall gibt es etwas zu Essen, was hastig herunter geschluckt wird. Anderenfalls wird heftig “gemeckert” in Möven Sprache.

Während ich ein Buch gelesen habe, war ein schöner Sonnenuntergang zu beobachten. Ganz schön zu sehen ist, wie sich die Farben verändern, je nach Stand der Sonne.

E) Le Grau-du-Roi

Ganz nah am Mittelmeer liegt Grau-du-Roi. Dort war das Wetter so mild, das es Tag und Nacht kaum einen Temperatur Unterschied gegeben hat. Es pendelt immer so zwischen Nacht 14° und Tags 17 °C. Allerdings war es auch passend zum Ortsnamen jeden Tag sehr Grau-in-Grau.

Hier in Le Grau-Du-Roi, einem Ort in der Camargue, ist es wie im Paradies: Es gibt einige Sehenswürdigkeiten zu begutachten, wie das Wahrzeichen am Strand und einen alten Leuchtturm. Es hat einen Sandstrand direkt im Ort.

Beim Spaziergang außerhalb vom Ort gibt es Flamingos. Und innerhalb des Ortes habe ich in einem Vorgarten einen Orangenbaum entdeckt.

Dazu viele Segelboote im Hafen Camargue und natürlich einen tollen Sonnenuntergang. Und am nächsten Tag könnte ich unter Palmen aufwachen.

F) Gruissan Plage

Der Strand von Gruissan ist außerhalb der Saison, im Winter weniger besucht. Ein paar Leute waren sogar im Wasser, aber es war frisch und windig. In einem kleinen Video ist zu sehen, wie die Wellen auf den Strand zukommen. Einfach 60 Sekunden Frieden.

G) Grenze zu Spanien

Der letzte Punkt auf der Karte ist die Grenzstation zwischen Frankreich und Spanien. Der Weg dorthin bestand aus unzähligen Serpentinen, die aber vorsichtig zu fahren sind. Die Einheimischen sind geduldig und fahren im gleichen, langsameren Tempo, hinter mir her und überholen nur auf gerader Strecke.

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Author: admirableadmin

Hello World! Ich bin Andreas Peichert und entwickle und programmiere Software seit 2000. Zurzeit arbeite ich nicht als Senior System Engineer & Consultant und mache ein Sabbatical.

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